
Thomas Gropper
studierte Operngesang, Konzertgesang und Gesangspädagogik an der Hochschule für Musik und Theater München bei Markus Goritzki und in Berlin bei Dietrich Fischer-Dieskau. Nach dem Studium arbeitete er mit Josef Metternich.
Neben seiner langjährigen Arbeit als Moderator und Sprecher beim Bayerischen Rundfunk entfaltete er eine intensive Konzertätigkeit vorwiegend im oratorischen und konzertanten Bereich, er sang unter an-derem mit dem Münchner Bach-Chor, dem Münchner MotettenChor, den Münchner und Berliner Symphoniker und dem Georgischen Kammerorchester unter Dirigenten wie Fabio Luisi, Hanns-Martin Schneidt, Christian Kabitz, Siegfried Heinrich und Hayko Siemens. Dabei entstanden auch einige Rund-funk- und CD-Produktionen von Messen, Kantaten und Opern.
Daneben steht ein weitgespanntes pädagogisches Engagement – Thomas Gropper ist Stimmbildner des Münchner MotettenChores, unterrichtete seit 1997 in einem traditionsreichen Münchner Schauspielstudio Musical und Chanson und wurde nach vier Jahren im Lehrauftrag 2001 zum Professor für Gesang, Sprecherziehung und Gesangsdidaktik an der Münchner Musikhochschule berufen.
Durch die pädagogische Arbeit mit Einzelstimmen und Chören sowie reiche Konzerterfahrung entstand der Wunsch, selbst ein Ensemble als Leiter zu formen und zu prägen. Seit 2005 leitet er seinen Kammer-chor „Arcis-Vocalisten“, seit Herbst 2008 ist er außerdem musikalischer Leiter des Philharmonischen Chores Fürstenfeld. Mit beiden Ensembles hat er bereits zahlreiche große Werke der oratorischen und a cappella- Literatur aufgeführt und bei renommierten Festivals und Konzertreihen gastiert.