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Termine

  • Samstag, 6. Juni 2020
    Die schönsten Opernchöre
    KKL Luzern
    Beginn:
    19.30 Uhr
    Ort:
    KKL Luzern, Konzertsaal
    Mitwirkende:
    Angélique Boudeville (Sopran) • Riccardo Della Sciucca (Tenor) • Leonardo Galeazzi (Bariton)
    Arcis-Vocalisten
    Birnauer Kantorei
    Kammerchor Chur
    Thomas Gropper (Einstudierung Chöre)
    Orchestra Filarmonica Italiana, Piacenza
    Moderation:
    Kilian Rosenberg
    Leitung:
    Manfred Obrecht
    Veranstalter:
    ObrassoConcerts

    Bizet: »Au fond du temple saint« aus Les Pêcheurs de Perles

    Donizetti: »Spargi d’amaro pianto« und »Per te d’immenso giubilo« aus Lucia di Lammer­moor

    Mascagni: »Ineggiamo il Signor« aus Cavalleria Rusticana

    Orff: »O Fortuna« aus Carmina Burana

    Rossini: Ouvertüre zu Wilhelm Tell

    Verdi: »Vedi! Le fosche notturne spoglie« und »Di geloso amor sprezzato« aus Il Trovatore, »Gli arredi festivi« aus Nabucco, »Si vendetta« aus Rigoletto, »Preludio« und »Libiamo ne' lieti calici« aus La Traviata sowie »Gloria all’ Egitto« aus Aida

    Wagner: Ouvertüre zu Rienzi und »Freudig be­grüssen wir die edle Halle« aus Tannhäuser

  • Sonntag, 21. Juni 2020
    Chormusik a cappella
    Lasso: »Prophetiae Sibyllarum« • Rheinberger: »Cantus Missae« • Vasks: »Pater noster« • Beethoven: »Gellert-Lieder«
    Basilika Birnau
    Beginn:
    17.00 Uhr
    Einführung:
    16.00 Uhr
    Ort:
    Wallfahrtskirche Birnau am Bodensee
    Mitwirkende:
    Arcis-Vocalisten
    Orgel:
    Thomas Hössler
    Bariton u. Leitung:
    Thomas Gropper

    »Ipsa Deum vidit suum — Ich selbst sah Gott«

    In der wunderbar am Nordufer des Bodensees gelegenen, barock-sinnlichen und sommerlich lichtdurchfluteten Basilika Birnau gestalten die Arcis-Vocalisten ein A-cappella-Konzert mit weit ge­spanntem Programm: von den chromatisch aufregenden, mysti­schen »Prophetiae Sibyllarum« des jungen Orlando di Lasso führt der Bogen über die romantisch überschwängliche einzige doppel­chörige Messvertonung von Joseph Rheinberger, den »Cantus Missae« Es-Dur op.109, »die schönste reine Vokalmesse des 19. Jahrhunderts«, wie (nicht nur) Otto Ursprung meinte.

    Dazu treten das meditative »Pater noster« des lettischen Kompo­nisten Peteris Vasks und – solistisch vorgetragen – die geistlichen »Gellert-Lie­der« von Ludwig van Beethoven. | (tg)

  • Samstag, 4. Juli 2020
    Orff: Carmina Burana • Opernchöre
    Bürgerhaus Unterföhring
    Beginn:
    19.00 Uhr
    Ort:
    Bürgerhaus Unterföhring • Open-Air-Konzert
    Mitwirkende:
    Susanne Winter (Sopran) u.a.
    Arcis-Vocalisten
    Münchner Schlagwerkensemble
    Klavier:
    Mirjam von Kirschten und Heiko Stralendorff
    Leitung:
    Thomas Gropper
  • Sonntag, 5. Juli 2020
    Open-Air-Konzert mit Opernchören und -szenen
    Collegium Augustinum Meersburg
    Beginn:
    19.30 Uhr
    Ort:
    Collegium Augustinum Meersburg, Kurallee 18
    Mitwirkende:
    Susanne Winter (Sopran)
    Arcis-Vocalisten
    Klavier:
    Mirjam von Kirschten
    Leitung:
    Thomas Gropper
  • Samstag, 26. September 2020
    Mozart: Missa brevis in B KV 275 • Rheinberger: Cantus Missae Es-Dur op. 109
    St. Rasso Grafrath
    Beginn:
    19.00 Uhr
    Mitwirkende:
    St. Rasso Grafrath
    Arcis-Vocalisten
    Solisten des Chores
    Ensemble Nymphenburg
    Leitung:
    Thomas Gropper

    Laudate Dominum omnes gentes — Mozart & Rheinberger

    In der besonderen Atmosphäre der Wallfahrtskirche St. Rasso in Grafrath kombinieren die Arcis-Vocalisten zwei Messvertonungen: einmal die B-Dur-Messe KV 275, ein Werk des 22jährigen Wolfgang Amadeus Mozart, das kurz vor seiner großen und einschneidenden Lebensreise über Mannheim nach Paris entstanden ist und das wohl für eine Aufführung im Salzburger Dom bestimmt war. In ihrer Sinnlichkeit und klaren Struktur ist die Messe »einfach, heiter und volksliedhaft«, wie es im Vorwort der Ausgabe heißt.

    Dazu tritt der »Cantus Missae« von Joseph Gabriel Rheinberger für Doppelchor. Rheinberger, der viele Jahre in München lebte und als Hochschullehrer wirkte, erhielt für diese Messvertonung 1879 von Papst Leo XIII. den Gregorius-Orden. Kompositorische Techniken der alten Vokalpolyphonie verbinden sich mit romantisch liedhafter Melodik. | (tg)

  • Samstag, 31. Oktober 2020
    Loewe: Jan Hus
    Himmelfahrtskirche München-Sendling
    Beginn:
    19.00 Uhr
    Ort:
    Himmelfahrtskirche München-Sendling
    Mitwirkende:
    Monika Mauch (Sopran) • Ulrike Malotta (Alt) • Georg Poplutz (Tenor) • Dominik Wörner (Bass)
    Arcis-Vocalisten
    L'arpa festante
    Leitung:
    Thomas Gropper

    Wegbereiter für Luthers Reformation — Carl Loewes Oratorium »Jan Hus«

    Obwohl Carl Loewe (1796–1869) heute vor allem als Lieder- und Balladenkomponist bekannt ist, war er zu Lebzeiten als Kantor und Musikdirektor in Stettin vorwiegend Schöpfer kirchlicher und oratorischer Musik. Neben der Pflege damals schon historischer oratorischer Literatur (Johann Sebastian Bach, Carl Heinrich Graun) setzte er sich auch für Zeitgenossen ein (Felix Mendelssohn Bartholdy) und schuf selbst nicht weniger als siebzehn Oratorien, die heute trotz großer musikalischer und stilistischer Reize nur noch wenig bekannt sind.

    Loewes Spezialität waren opernnah gestaltete, weniger liturgisch gedachte Oratorien. Ein solches ist herausragend »Jan Hus«, entstanden 1841.

    Im Mittelpunkt steht das Schicksal des Prager Reformators, der sich auf Christi Lehre beruft und gegen kirchliche Forderungen stellt, die in seinen Augen Irrlehren sind. Trotz Warnungen von Volk und Freunden reist er zum Konzil von Konstanz und vertritt seinen Standpunkt. Als er nicht widerrufen will, wird er – entgegen vorheriger Schutzgarantien – 1415 in Konstanz verbrannt.

    Das Werk ist für viele Solopartien geschrieben, die sich durch vier Solisten gestalten lassen, für groß besetztes Orchester und großen Chor.

    Aufzeichnung in Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunk (BR-KLASSIK) und OehmsClassics. | (tg/js)

  • Sonntag, 13. Dezember 2020
    Bach: Weihnachtsoratorium — Kinderkonzert
    Herkulessaal der Residenz München
    Beginn:
    17.00 Uhr
    Ort:
    Herkulessaal der Residenz München (U3/4/5/6 Odeonsplatz)
    Mitwirkende:
    Judith Spiesser (Sopran) • Seda Amir-Karayan (Alt) • Martin Petzold (Tenor) • Matthias Horn (Bass)
    Arcis-Vocalisten
    L'arpa festante
    Leitung:
    Thomas Gropper
    Veranstalter:
    Bell'Arte Konzertdirektion

    »Da wir in Jesu Händen ruhen« — Bachs Weihnachtsoratorium für Kinder/Familien

    Vor dem abendlichen Konzert (s. unten) steht erstmals am Nachmittag ein knapp einstündiges moderiertes Konzert für Kinder und Familien, das in Handlung und musikalische Gestaltung einführt, Instrumente zeigt – und auch mitsingen lässt! | (tg)

  • Sonntag, 13. Dezember 2020
    Bach: Weihnachtsoratorium (Kantaten I-III, VI)
    Herkulessaal der Residenz München
    Beginn:
    19.00 Uhr
    Ort:
    Herkulessaal der Residenz München (U3/4/5/6 Odeonsplatz)
    Mitwirkende:
    Judith Spiesser (Sopran) • Seda Amir-Karayan (Alt) • Martin Petzold (Tenor) • Matthias Horn (Bass)
    Arcis-Vocalisten
    L'arpa festante
    Leitung:
    Thomas Gropper
    Veranstalter:
    Bell'Arte Konzertdirektion

    »Da wir in Jesu Händen ruhen« — Bachs Weihnachtsoratorium

    Am 3. Adventssonntag erklingen in der bewährten Partnerschaft mit dem Ensemble »L’arpa festante« im Herkulessaal die Kantaten 1–3 und 6 des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach. Am Evangelistenbericht des Lukas entlang erzählt der Thomaskantor das weihnachtliche Geschehen, die Christgeburt, die Erscheinung des Engels, die Euphorie der Hirten, die Gesänge der himmlischen Heerscharen, die innige Freude Marias, aber auch die Hinterlist des heuchelnden Herodes. Mit Pauken und Trompeten, bewegenden Arien, festlichen Chören und tiefgründigen Chorälen deutet Bach aus und bezieht alle Vorgänge auf Glaube und Seele des Hörenden.

    Vor dem abendlichen Konzert steht erstmals am Nachmittag ein knapp einstündiges moderiertes Konzert für Kinder und Familien. (s. oben) | (tg)

  • Donnerstag, 31. Dezember 2020
    Händel: Dettinger Te Deum • Feuerwerksmusik
    Herkulessaal der Residenz München
    Beginn:
    15.30 Uhr
    Ort:
    Herkulessaal der Residenz München
    Mitwirkende:
    Andreas Pehl (Altus) • Christian Rathgeber (Tenor) • Andreas Burkhart (Bass)
    Arcis-Vocalisten
    La Banda
    Leitung:
    Thomas Gropper
    Veranstalter:
    Bell'Arte Konzertdirektion

    Friedensschluss und Festtagsstimmung — Händels »Dettinger Te Deum« und »Feuerwerksmusik«

    Der Jubel war groß als in London das »Dettingen Te Deum« und die »Music for the Royal Fireworks« von G. F. Händel erstmals erklangen. Der »Composer Of Musick to the Chapel Royal« schrieb die beiden Werke im Auftrag von König Georg II. aus Anlass der – für die englische Allianz – siegreichen Beendigung des österreichischen Erbfolgekrieges 1743 und zur Unterzeichnung des Friedensvertrages 1749. Der besonders festliche Charakter war Ausdruck allgemeiner Hochstimmung angesichts erfreulicher politischer Nachrichten. Und die beiden Werke lösten auch große Begeisterung für Händel selbst aus, der bereits 1726 Untertan Seiner Majestät geworden war.

    Das »Dettinger Te Deum« ist eine strahlende Festmusik, die mit ihren prunkvollen Klängen dem Anlass ihrer Entstehung zwar voll gerecht wird, und doch als zeitlos gültiger Lob-, Dank- und Bittgesang weit darüber hinaus weist.

    Eher weltlich kommt dagegen die »Feuerwerksmusik« daher, eine fünfsätzige Suite aus Tanzsätzen und leichtfüßigen Charaktersätzen. Das Silvesterstück par excellence! | (js)

 Texte: (js) Jürgen Seeger, (tg) Thomas Gropper